Wie die Jeans nach Deutschland kam…

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Die Anfaenge der Jeanshosen findet man in den USA.

Es war 1872 als der Schneider Jacob Davis die Idee hatte, dass man die Naethe von Arbeiterhosen mit Nieten verstaerken koennte und diese somit widerstandsfaehiger machen. Damals wurden die Hosen bereits aus dem Denimstoff hergestellt.

Levi Strauss war zu dieser Zeit ein Stoffhaendler, der fuer die Goldgraeber in San Francisco Kleidung aus braunen Segelstoff herstellte.

Dadurch das Jacob Davis ein Patent fuer die mit Nieten verarbeiteten Naehte anmelden wollte, ihm allerdings die finanziellen Mittel dazu fehlten, fragte er Levi Strauss, ob er ihn unterstuetzen koennte.

Levi Strauss wurde zum Partner von Jacob Davis und der braune Segeltuchstoff wurde durch den Indigo gefaerbten Denimstoff abgeloest.

Die Naethe verarbeitete man mit gelben Garn und staerkte sie durch Nieten.

Die Hosen von Strauss und Davis waren gerade bei Landarbeitern und Farmern sehr beliebt, weil sie so robust und widerstandsfaehig waren.

Im Jahr 1920 sprach man das erste Mal von der „Blue Jeans“. Um 1930 herum tauschte man dann die Hosentraeger durch den Guertel aus.

In Deutschland wurden in der Weile nun auch die ersten Jeanshosen hergestellt. Es war der Fabrikant L.Herrmann. Allerdings waren die Hosen nur fuer Maenner.

Erst im Jahr 1953 wurden die ersten Jeans fuer Damen hergestellt. Es waren die erste „Mustang“ Jeans.

Als in den 60er Jahren die Zeiten des Wirtschaftswunders begann, kam es bei den deutschen Jugendlichen gleichzeitig zu einer Protest-Phase. Man wollte materielles Denken durch ideelle Werte ersetzen. Zu dieser Zeit galt die Jeans als perfektes Kleidungsstueck fuer den Protest. In Betrieben und in der Schule waren Jeanshosen sogar verboten.

Als Idol galt damals James Dean. Er trug meist ein weißes T-Shirt, eine Lederjacke und die beruehmten Jeans in seinen Filmen.

Heutzutage kann man sich einen Kleiderschrank ohne Jeans garnicht mehr vorstellen. Jeder hat mindestens ein Paar zu Hause.

Jeans praesentiert Markenbekleidung, wie zum Beispiel cibo baxx, und Streetwear gleichzeitig. Es gibt viele verschiedene Formen und Stilrichtungen. Angefangen mit der Roehrenjeans, Bootcuts oder der Schlagjeans aus den 60er Jahren.

179 days ago by in Shopping & Lifestyle | You can follow any responses to this entry through the RSS feed. You can leave a response, or trackback from your own site.
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