Wenn man ueber die Erfindung des Feuerzeugs sprechen moechte, dann kann man bis ins Steinzeitalter zurueck schauen.
Es liegt ungefaehr 30.000 bis 60.000 Jahre vor unserer Zeit. Hier begannen die Menschen mit Hilfe von Feuersteinen, Zunder und Pyritsteinen Feuer zu entfachen.
Pyrit ist ein schwefelhaltiges Gestein aus der Familie Sulfitgesteine. Meist glimmern diese Steine metallisch-golden.
Feuersteine sind harte Kieselsteine aus verschiedenen Kreideschichten. Im Volksmund wird Feuertein auch Katzengold genannt.
Schlaegt man Feuerstein auf Pyrit entstehen Funken, die den Zunder zum Glimmen bringen.
So nutzte man damals die „ersten Feuerzeuge“.
Eine weitere Methode, um Feuer zu entfachen, ist das Aufeinander Reiben von hartem Holz auf weicherem Holz.
Die alten Roemer nutzten das Feuerschlagen durch Metall, um Feuer zu entfachen.
Hierbei wurde diese Methode immer mehr verfeinert. So versetzte man das Metall in einen rauhen Zustand und rieb Feuerstein oder Pyritstein ueber ihn. Dabei entstanden Funken, die den Zunder zum Glimmen brachten.
In der heutigen Zeit nennt man diese Variante „Pinkfeuerzeug“ (Pink – pinken = fuer Feuerschlagen).
Frueher bewahrte man alles, vom Feuerstein ueber den Zunder bis hin zum Metall, in einer sogenannten Zunderbuechse auf.
Die Zunderbuechse gab es noch bis zum Zweiten Weltkrieg. Man koennte sie heute zu den ersten modernen Feuerzeugen zaehlen.
Doch im 19. Jahrhundert wurde diese nach und nach von den Zuendhoelzern abgeloest.
Die Entwicklung der Feuerzeuge ging weiter. Mittlerweile gab es chemische Feuerzeuge und elektrische Feuerzeuge. Das elektrische Feuerzeug, das sogenannte Fuerstenberger Feuerzeug, wurde gegen Ende des 18.Jahrhunderts modern.
Um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert kamen noch die galvanischen Feuerzeuge und die Zuendbandfeuerzeuge hinzu.
Spaeter entdeckte man das Cerium-Metall und mischte es dem Metall in den Zunderbuechsen hinzu.
Erst als der oesterreichische Naturwissenschaftler, Carl Auer von Welbach, eine Legierung aus Eisen und Cerrium kreierte, entstand das uns heute bekannte Benzinfeuerzeug.
Durch Reibung wird ein Funkenschlag erzeugt, der den noch heute bekannten Docht zum Entflammen brachte. Die Dochte waren mit Benzin oder Alkohol getraenkt.
Es reichte eine kurze Reibung zum Entfachen der Flamme, da die Wirkung des Funkenschlag so enorm war.
Im Jahr 1903 meldete von Welbach seine Entdeckung zum Patent an.
Eines der beruehmtesten Benzinfeuerzeuge ist uebrigens das „ZIPPO“.
Waehrend sich der Cerium-Feuerstein immer mehr behaupten konnte, lief die Entwicklung weiter.
In den 30 Jahren gab es bereits die ersten Gasfeuerzeuge. Das Benzin wurde durch Butangas ersetzt.
Allerdings begann erst nach dem zweiten Weltkrieg mit Beginn der 50er Jahre die Massenproduktion von Gasfeuerzeugen.
Feuerzeuge werden unter anderem heutzutage gerne als Werbetraeger genutzt. Mit Werbeartikel Feuerzeuge, sowie Kugelschreiber bedrucken, Tassen bedrucken oder Kennzeichenhalter Werbung machen viele Firmen auf sich aufmerksam.
