Wenn man nach Rom faehrt, dann ist es fast eine Pflicht, sich den Petersplatz anzuschauen. Der Petersplatz ist das Zentrum des Vatikans vor dem Petersdom.
Zwischen 1656 und 1667 wurde dieser Platz von Gian Lorenzo Bernini geschaffen.
Der Petersdom ist die zweitgroeßte Kirche der Welt und eines der bedeutendsten barocken Bauwerke der Welt.
An Festtagen erteilt der Papst von der Benediktionsloggia des Petersdoms den Versammelten und der ganzen Welt seinen Segen.
Eine weitere sehr interessante Sehenswuerdigkeit ist das Kapitol (Colle Capitolino). Das Kapitol befindet sich auf dem Kapitolshuegel, dem kleinsten von sieben Huegel.
Seit dem 5. Jahrhundert dient das Kapitol als Sitz der Stadtgemeinde. Doch bereits in der Antike versammelte sich dort die gesamte politische Macht von Rom.
Die wichtigsten Heiligtuemer befanden sich dort auf dem Platz. Opfergaben wurden den Goettern dort ueberreicht und Triumphzuege fuehrten immer zum Kapitolshuegel.
Heute hat der Oberbuergermeister von Rom dort im Palazzo Senatorio seinen Sitz.
Bei einer Reise nach Rom, muss man natuerlich auch zum Kolosseum oder „Amphitheatrum Flavium“.
Es ist das groeßte aus Stein gebaute Amphitheater der Welt. Unter der kaiserlichen Dynastie der Flavier wurde das wohl groeßte Bauwerk der Antike erschaffen. Mehr als 70.000 Menschen finden dort Platz. Die Arena ist ein Oval und die Tribuenen sind ca. 50 m hoch.
Um das Volk zufrieden zu stellen, veranstalteten die roemischen Kaiser im Kolosseum vor allem Tierhetzen und Gladiatorenkaempfe.
Damit die Zuschauer waehrend der Vorstellungen vor Regen und Sonne geschuetzt sind, spannte man ein großes Segeltuch auf.
Das Kolosseum gilt als Wahrzeichen von Rom. Gleich nach dem Petersdom ist das Amphitheater die meist besuchte Touristen Attraktion.
Die Platzanlage, die man heute dort besichtigen kann, stammt aus dem 16. Jahrhundert. Wo einst die Burg des antiken Roms stand, findet man jetzt die Kirche Santa Maria in Aracoeli.
In der Platzmitte erblickt man den Uhrturm ueber dem Senatorenpalast, dem Rathaus von Rom.
Im Jahre 130 n. Chr. ließ Kaiser Hadrian am Tiberufer eine Festung bauen, die er fuer sich und seine Familie als Mausoleum nutzen wollte.
Im Jahr 590 wuetete die Pest in Rom. Zu dieser Zeit erschien Papst Gregor ein Engel, der ihm eroffnete, dass es mit der Epidemie bald zu Ende geht. Als die Worte des Engels tatsaechlich war wurden, wurde die Festung zur Engelsburg der Paepste. Spaeter diente sie als Gefaengnis.
Mittlerweile ist die Festung am Tiberufer ein Museum (Museo Nazionale di Castel Sant’Angelo). Hier sind neben den paepstlichen Gemaechern, ein Waffensaal und Fresken zu besichtigen.
Es gibt einen sehr beeindruckenden Weg zum Burg. Der Weg fuehrt ueber die Tiberbruecke, die wohl schoenste Bruecke in Rom, und ueber die Engelsbruecke, auf denen wunderschoene Engelsstatuen stehen. Die Statuen wurden von Berninis Schuelern erschaffen.
Die Aussicht von der Engelsburg ist einfach fantastisch. Hier kann man den Blick ueber Rom in vollen Zuegen genießen.
Rom ist eine der beliebstesten Ziele fuer europaeische Staedtetrips und auf jeden Fall eine Reise wert. Last Minute Angebote dorthin lohnen sich immer. Unter den verschiedenen Hotelbewertungen im Internet findet man auch fuer sich die passende Unterkunft.
