Pizza ist wohl eine der beliebtesten Fastfoods in Deutschland. Pizza gibt es in der Tiefkühlabteilung im Supermarkt, Pizza gibt es im Imbissrestaurant, aber Pizza gibt es auch beim gehobenen Italiener. Doch alles nennen wir Pizza, dabei sind einige Pizzen kaum mit anderen zu vergleichen.
Doch es gibt noch eine weitere Möglichkeit, sich den Abend mit Pizza zu versüßen: Pizza selbermachen. Probiert hat es bestimmt jeder schon einmal, doch leider schmeckt es auf den ersten Versuch leider nie so gut wie beim Italiener. Das liegt daran, dass erstmalige Hobby-Pizza-Bäcker gerne ein paar Fehler machen, die Profi-Pizzabäcker nicht mehr passieren.
Was sind also die Geheimnisse eines guten, italienischen Pizzateigs? Es ist sicherlich unmöglich jahrzehntelange Pizza-Erfahrung ein nur wenige Sätze zu packen, aber anbei sind die häufigsten Fehler beim Pizzabacken:
Zu viel Hefe
Auf einem typischen Hefewürfel steht “für 500 bis 1000g Mehl”. Diese Angabe mag korrekt für bestimmtes Gebäck oder Kuchen sein, aber nicht für Pizza. Dieser Pizzateig wird viel zu gelblich in der Farbe und wird einen starken Hefegeschmack erhalten, der alles andere übertönt. Man müsste nun enorme Mengen Salz hinzufügen, um den Hefegeschmack wieder etwas zu neutralisieren, aber damit werden dann wieder die restlichen Zutaten übertönt. Wichtig ist also beim Pizzabacken, auf zu viel Hefe zu verzichten. Lieber nur ein halber Würfel für 1000g Mehl.
Zu kurze Ruhezeit
Wenn ihr ein einem guten Pizzarestaurant Pizza bestellt, könnt ihr davon ausgehen, dass der Pizzateig nicht am selben Tag frisch gemacht wurde – und das ist ein gutes Zeichen. Pizzateig muss altern, wie ein guter Wein. Anfänger stellen den frisch gekneteten Teig oftmals auf eine Wärmequelle, damit er schneller aufgeht. Das ist aber genau falsch. Pizzateig muss so langsam wie möglich gehen. Am besten wird der Pizzateig direkt nach dem Verabeiten der Zutaten in den Kühlschrank gestellt. Dort kann er dann langsam für die nächsten 24h (oder besser noch länger) gehen.
Tipp: Den Pizzateig im Kühlschrank möglichst luftdicht verschließen, sonst trocknet der Teig am Rand aus und lässt sich nicht mehr gut verarbeiten!
So muss Pizza also schmecken!
Dies waren nun also zwei der vielzähligen Geheimnisse, die uns “Normalos” von echten italienischen Pizzabäckern unterscheidet. Viel Spaß und guten Appetitt mit der nächsten Pizza, die in Zukunft deutlich eher wie beim Italiener schmecken wird als zuvor.

Pingback: Pizza Geheimnisse? « bestepizza