Das Thema Haarausfall macht Frauen zu schaffen, denn ihr Haar wird gepflegt, modisch gehalten und unterstützt das Selbstwertgefühl. Während der Schwangerschaft kommt meist zu dem Phänomen, dass Frauen besonders schönes Haar haben, es wirkt voller und erscheint in einem natürlichen Glanz.
Ein diffuser Haarausfall bei Frauen führt daher erst einmal zu einem Schock. Da es meist ein erheblicher Haarausfall in der Stillzeit ist, ist der erste Gedanke, dass Haarausfall durch das Stillen entsteht. Dabei handelt es sich aber um einen Mythos, denn meist ist diffuser Haarausfall bei Frauen nach der Geburt ganz normal. Das vorher besonders volle und schöne Haar wurde durch eine verlängerte Wachstumsphase der Haare hervorgerufen. Die Hormone während der Schwangerschaft sorgten dafür, dass weniger Haare als normal ausfallen.
Nach der Geburt stellt sich der Haushalt der Hormone wieder um und die Wachstumsphase verringert sich bis zur üblichen Phase. Dadurch entsteht diffuser Haarausfall bei Frauen, dieser wirkt wie Haarausfall durch Stillen, weil diese beiden Dinge überwiegend in derselben Zeit auftreten. Dabei kann der Zeitpunkt sehr unterschiedlich sein, besonders häufig allerdings in der Zeit zwischen drei und sechs Monate nach der Geburt. In seltenen Fällen kann ein diffuser Haarausfall bei Frauen erst mit dem Abstillen auftreten.
Diese Anpassung des Wachstums der Haare kann durch Nährstoffmangel oder Stress aus dem Gleichgewicht geraten. Haarausfall durch Stillen ist zwar nicht ganz korrekt, aber durch die Stillzeit hat der Körper der Frau einen erhöhten Nährstoffbedarf. Überlastung und Stress verstärken den Haarausfall.

